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Kleiner Pfau

Hier im Dorf gab es dieses Jahr das Thema „Dschungelfieber“ für die Kinderfasnacht. Da hat die Kleine ihren Plan, als Blumenelfe zu gehen, sofort wieder aufgegeben und wollte ein Tier sein. Ein Pfau sollte es sein. Da ist das Thema zwar auch eher frei interpretiert, aber auf jeden Fall macht so ein Pfau Spass beim Nähen. 

Von einem Stoffadventskalender von vor zwei Jahren hatte ich noch diesen Pfauenstoff übrig, der mir zwar gefiel, aber nicht recht zu mir passte. Dafür ist er jetzt perfekt. 
Ich mag es immer besonders, wenn zumindest Teile des Fasnachtskostüms auch im Alltag nutzbar sind. Der Rest wandert in die Verkleidungskiste, aber meine verkleiden sich beim Spielen (noch) nicht so oft. Hier passt das sehr gut: Leggings kann man immer brauchen, das Shirt passt mit Hose auch sonst und die Mütze wird ständig getragen. 

Für den Rock habe ich einfach ein Gummiband in passender Länge verwendet (mit Glitzer!), den habe ich auf volle Stoffbreite schräg zugeschnitten und gerafft angenäht. Dazu kamen noch ein paar hellblaue Tüllstreifen und dann natürlich die Federn. Die waren recht viel Arbeit, aber ich finde, die hat sich gelohnt. Für etwas Glitzer habe ich noch Pailletten aufgenäht, übrigens mit krankem Kind auf dem Schoss. Das ging sehr gut und hat den laaangen Tag etwas schneller rumgehen lassen. 
Einen Haarreif mit „Tschüppeli“ gab es auch noch, das gehört nun mal zu einem Pfau. 

Schnitte: 
Shirt: Schmalhans von Erbsenprinzessin 
Mütze: Knotenmützchen von Klimperklein
Leggings aus dem Buch „einfach schnittig“
Rock: frei Schnauze