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I made made clothes - Robinia

Werbung | Probenähen 


“I made my clothes” stimmt heute endlich mal wieder. Während ich für die Kinder fast alles nähe, habe ich für mich nur ganz wenig selbstgenähte Kleidung im Schrank. Oft bin ich mit den selbstgenähten Sachen für mich nämlich nicht ganz zufrieden. Bei den Kindern stören mich kleine Nähfehler weniger, ich lerne dabei etwas, den Kindern ist es (noch) egal, und sie wachsen irgendwann heraus und dann wandern die Sachen weiter zu jemandem, der nicht weiss, was ich eigentlich im Kopf hatte und deshalb nicht ständig diese eine Stelle sieht, die anders sein sollte... Aber bei bei Kleidung für mich ist das anders: ich möchte die Sachen, die ich nähe wirklich lange nutzen können. Ich mag keine Fast Fashion, weder gekauft noch genäht. Und dann muss es eben perfekt sein und ich bin Hobbynäherin und eben nicht perfekt. 

Trotzdem hat das Nähen meinen Kleiderschrank stark beeinflusst: er ist viel leerer 😄. Ich zeige auf Instagram und Facebook viel Kleidung, also halten es diese Plattformen für sinnvoll, mir ständig Werbung für Kleidung zu zeigen 😏. Zwischen all den Nähsachen, überlege ich mir dann hauptsächlich, welcher Schnitt so ähnlich aussieht und speichere mir die Idee zum Nähen ab. Für Irgendwann. Weil die Kinder ja gerade Hosen brauchen. Und wenn ich das Gefühl habe, ich brauche dringend etwas Neues, frage ich mich, was hier am meisten gebraucht wird und das sind meist doch eher Sachen für sie Kinder, weil die nunmal wachsen. Also verschiebe ich es auf später und stelle plötzlich erstaunt fest, ein Jahr lang nichts Neues mehr gekauft zu haben - ganz ohne Challenge und so... 


Nun war es aber an der Zeit, meine Figur hat sich in den letzten Jahren doch ziemlich verändert und ich habe nur noch wenig, das mir passt. Ich freue mich, genau zur Fashion Revolution Week eine selbstgenähte Kombi zeigen zu können. 

Genäht habe ich einen Lotta Skirt von Compagnie M aus Chambray (ein Reststück, keine Ahnung woher). Die Taschenklappen sind aus einem alten Hemd genäht - Upcycling für Erwachsene. Die Bluse ist nach dem neuen Schnitt Robinia von Fabelwald, genäht aus Leinen. Das Bindeband am Rücken gehört eigentlich nicht zum Schnitt, aber das war mein Teststück ohne Anpassungen an meine Figur, deshalb hatte ich im Rücken zu viel Stoff. So mag ich es jetzt aber. Das Besondere am Schnitt sind die Aussparungen am Ausschnitt und den Ärmeln. Ich mag solche Details ja sehr. Robinia kann aber natürlich auch ganz schlicht genäht werden. Ich zeige euch bald noch eine zweite Version.